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zweitägiger Workshop - Teilnehmerbegrezung auf 12 Personen
Dieser Workshop vermittelt Basis- und Detailinformationen für Bereiche der Sicherheitstechnik im Maschinen- und Anlagenbau.
In immer größerem Maße werden in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen der Maschinen- und Anlagentechnik Systemen und Komponenten sicherheitsrelevante Aufgaben übertragen.
Essentiell für die Sicherheit des Betriebspersonals und der Umwelt ist eine zuverlässige und sichere Funktion der Steuerungen und Überwachungseinrichtungen. Daher ist es unerlässlich, die aktuellen internationalen Normen für die Funktionale Sicherheit zu kennen und diese richtig und sinnvoll anzuwenden.
Aufgrund langjähriger und umfangreicher praktischer Erfahrung bietet der Bereich Automation, Software und Informationstechnologie (ASI) der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH den Workshop "Funktionale Sicherheit nach IEC 61508, IEC 62061 und EN ISO 13849" an.
Dieser zweitägige Workshop führt in die gesetzlichen und normativen Grundlagen der funktionalen Sicherheit ein. Er vermittelt die Anforderungen und beschreibt an Beispielen Strukturen und Möglichkeiten zur Lösung von Sicherheitsaufgaben. Alle Aspekte, die zur Gestaltung eines Hardware und Software Systems beachtet werden müssen, um den Anforderungen der Funktionalen Sicherheit für einen bestimmten Sicherheitslevel zu genügen, werden behandelt. Es wird vermittelt, wie sie in der Praxis angewendet werden können.
Zielgruppe
sind Konstrukteure und Applikationsingenieure im Maschinen- und Anlagenbau, Entwickler von sicherheitsrelevanten Steuerungen.
Inhalt
Gesetzliche und normative Grundlagen zur Funktionalen Sicherheit
- Risiko Analyse, Verantwortlichkeiten für den Maschinenschutz
- Begriffsdefinitionen
Sicherheitskategorien nach EN 954-1 (ISO 13849-1:1999)
- Sicherheitskategorien B, 1 - 4
- Anzunehmende Fehler, Fehlermodelle
- Anwendung der Sicherheitskategorien (Beispiele)
- Sicherheitsnachweis für eine komplette Sicherheitskette nach EN 954-1
Sicherheitstechnische Begriffe, Strukturen, Prinzipien
- Fail-safe Technik
- Homogene und diversitäre Redundanz
- Einlesen und Verarbeiten von sicherheitsrelevanten Informationen; Ansteuerung, Überwachung und Test von sicherheitsrelevanten Ausgängen
Funktionale Sicherheit nach der IEC 61508
- Risikoanalyse nach IEC 61508, Vergleich zur EN 954-1
- Fehlervermeidende Maßnahmen (QM) während den verschiedenen Phasen über den Produkt-Lebenszyklus
- Anwendung des V-Modells zur SW Entwicklung
- Anforderungen an das Functional Safety Management System
- Anforderungen an die Dokumentation
- Fehlermodelle nach IEC 61508
- Maßnahmen zur Fehlererkennung und -beherrschung (Diagnose)
- Ausfallraten, Aufteilung in sichere und unsichere Ausfälle
- Bedeutung der Begriffe SIL, HFT, SFF, DC, PFD, PFH und ihre Zusammenhänge
- Reliability Block Diagram Methode
- Berechnung des Anteils der sicheren Ausfälle (SFF), der gefährlichen Versagensrate (PFH) und Versagenswahrscheinlichkeit (PFD)
Beispiele zur Berechnung von SFF, PFH und PFD
Anwendungsbereich und Schwerpunkte der IEC/EN 62061
- Sicherheitsnachweis für eine komplette Sicherheitsfunktion nach EN 62061
Anwendungsbereich und Schwerpunkte der EN ISO 13849-1
- Sicherheitsnachweis für eine komplette Sicherheitsfunktion nach EN ISO 13849-1
Korrespondenzen und Unterschiede der Funktionalen Sicherheit nach den verschiedenen Normen
Heutige Normensituation: Welche Normen müssen und welche können angewendet werden?
Was bedeuten diese neuen Normen für den Hersteller von Sicherheitsgeräten und den Anwender/Maschinenbauer ?
Geforderte Angaben zur sicherheitstechnischen Zuverlässigkeit
Was bedeutet SIL CL ?
Zusammenfassung, Diskussion
Programm
1. Tag
9:00 - 12:15 - 1. Veranstaltungsblock
Gesetzliche und normative Grundlagen zur Funktionalen Sicherheit
Funktionale Sicherheit nach EN 954-1, Sicherheitskategorien, Beispiele, FMEA,
Sicherheitstechnische Prinzipien und Architekturen,
12:15 - 13:15 Mittagspause
13:15 - ca. 17:15 - 2. Veranstaltungsblock
Funktionale Sicherheit nach IEC 61508: Risikoanalyse nach IEC 61508, Vergleich zur EN 954-1, Fehlervermeidende Maßnahmen (QM) während den verschiedenen Phasen über den Produkt-Lebenszyklus, Anwendung des V-Modells zur SW Entwicklung,
Anforderungen an das Functional Safety Management System,
Anforderungen an die Dokumentation
2. Tag
9:00 - 12:15 - 3. Veranstaltungsblock
Maßnahmen zur Fehlererkennung und -beherrschung (Diagnose),
Fehlermodelle nach IEC 61508, Ausfallraten,
Bedeutung der Begriffe SIL, HFT, SFF, DC, PFD, PFH und ihre Zusammenhänge, Reliability Block Diagram Methode, Berechnung des Anteils der sicheren Ausfälle (SFF), der gefährlichen Versagensrate (PFH) und Versagenswahrscheinlichkeit (PFD)
12:15 - 13:15 Mittagspause
13:15 - ca. 17:15 -4. Veranstaltungsblock
Beispiele zur Berechnung von SFF, PFH und PFD,
Anwendungsbereich und Schwerpunkte der IEC 62061,
Anwendungsbereich und Schwerpunkte der EN ISO 13849-1,
Korrespondenzen und Unterschiede der Funktionalen Sicherheit nach den verschiedenen Normen
Nach einem Unterrichtsblock von ca. 1,5h wird eine ca. 15-minütige Kaffeepause eingelegt.
Am Ende eines jeden Tages findet eine ca. halbstündige Zusammenfassung des vermittelten Stoffes mit der Wiederholung der Schwerpunkte statt.
Während des Workshops wird ausreichend Zeit eingeschoben, um auf Fragestellungen und Praxisbeispiele einzugehen.
Referent
Dipl.-Ing. Stephan Häb
Der Referent ist seit vielen Jahren auch international als Fachreferent im Bereich Sicherheit an Maschinen und Anlagen tätig. Sein Spezialgebiet sind Schutzeinrichtungen und Sicherheitsbauteile an Maschinen.
Preis
€ 1.100 zzgl. MwSt.
Im Preis sind enthalten: Workshopunterlagen, Mittagessen und Getränke
Veranstaltungsort
Köln - TÜV Rheinland Group
Gebäude: ATRIUM
Raum: AE 134
Am Grauen Stein
51105 Köln - Poll
Beginn: 9 Uhr
Ende: 17 Uhr
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